Klaus Minges |
Kommunikation |
Manchen ist Südafrika zu abgelegen, 12 Stunden Flug sind keine Kleinigkeit - auch aus ökologischen Gründen. Seit langem haben wir es schriftlich, dass bei der globalen Erwärmung das Worst-case-Szenario abläuft, daran ist nichts mehr zu ändern; auch 2010 bricht alle Rekorde. Sagen wir es hart und stumpf: Die Gescheiten haben es kommen sehen, aber die Dummen haben nicht zugehört. Dennoch: Etwas mehr oder weniger Flugverkehr wird am Global Meltdown nichts mehr ändern. Es macht wenig Sinn, persönliche Bedürfnisse der globalen Fehlsteuerung unterzuordnen. Konkret hängt die Freiheit, den Urlaub nach Wunsch zu gestalten, an zwei Fragen: 1) Wo bekomme ich den Erholungswert, den ich suche? 2) Wo kann ich meinen Horizont angemessen erweitern? Übrigens: Südafrika bietet alles - außer Gletschern, aber an deren Fehlen wird man sich in Zukunft ohnehin gewöhnen müssen.
05-2002: Die
Stimmen der Philister
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